which beer rocks?

Schere, Stein, paar Bier

BernardiBock

Bernardi Bräu Deutschland

Alc. 7.0% vol

Die Verköstigung des BernardiBocks steht unter keinem guten Vorzeichen. Meine Arbeitskollegen verteufeln es schon im Vorfeld, da es ihnen bereits bekannt ist. Es hält sich aber das Gerücht, dass das Mitbringsel im letzten Jahr verdorben war. Zudem überraschte mich die Ein-Liter-Flasche und mein mitgebrachtes Verköstigungglas wirkte, vorsichtig ausgedrückt, unterdimensioniert.

Andererseits ist die Flasche imposant, das Design minimalistisch und gefällig. Zudem handelt es sich um Deutschlands höchstgelegene Privatbrauerei und das Bockbier wird aus „Gebirgswasser“ gebraut.

Es könnten also Qualitätsmerkmale oder inhaltslose Buzzwörter sein..

Die Farbe und Schaumbildung sind bocktypisch und treffen die Erwartung an ein Bockbier, wenn auch die Schaumkrone schnell verfliegt. Der Geruch ist roggenlastig mit schönen Rostaromen.
Im Antrunk spiegelt sich der Malzanteil in seiner Süße wider und ist dabei harzig-würzig. Im Abgang erwarten einen dann eine unspektakuläre, leicht abgestandene, Bitterkeit. Es erinnert mich an den Kartoffelkeller meiner Großeltern.

Das Bier ist okay, aber in Anbetracht des Preises von 12,99€ für die Literflasche, dann doch maßlos selbstüberschätzt. Immerhin war die Flasche der ersten Verköstigung dann doch gekippt. Da sind sich alle einig.

Weiter Beitrag

Zurück Beitrag

© 2020 which beer rocks?

Thema von Anders Norén