which beer rocks?

Schere, Stein, paar Bier

Fuller’s Imperial Stout

Fuller Smith & Turner PLC Vereinigtes Königreich

Alc. 10.7% vol

Besondere Momente und besondere Biere sind ja nicht die schlechteste Kombination. So feiere ich heute das 100ste Bier diese Blogs mit dem Fuller’s Imperial Stout in der Limited Edition. Über die Flaschenanzahl aus dieser limitierten Serie macht die Flasche und die schöne Umverpackung allerdings keine Angabe.

Ich gieße das auf Kellertemperatur gehaltene Bier ins Glas. Dabei lässt sich der wuchtige Alkoholgehalt von 10,7% schon nicht mehr verbergen. Während sich der Schaum doch sehr zurückhält, zeigt sich das Stout in einer tiefbrauen Farbe. In Kombination mit dem hellbrauen dünnen Schaum wirkt das Ganze wie ein Espresso.

Es riecht kräftig nach Lebkuchen, Zwieback und Malz. Im Antrunksind die Aromen wiedererkennbar. Obwohlman zunächst von der Intensität des Geschmacks überrumpelt wird. Heftig. Beinahe sirupartig fließt das Bier durch den Mund und bringt dabei so viele Aromen mit, dass man erst einmal sortieren muss: Lebkuchen, Kaffee, scharfe Gewürze, geröstetes Brot. Im Abgang wird es dann noch einmal richtig bitter, bevor man dann den nächsten kleinen Schluck nehmen möchte. An große Schlucke ist gar nicht zu denken, trinkt man einen ganzen Abend dran. Beim Schwenken hinterlässt das Bier sogar ein Kirchenfenster im Glas wie mal es sonst nur von schwerem Rotwein kennt.

Das Imperial Stout der Brauerei Fuller Smith and Turner ist ganz großes Kino. Obwohl es mit einem Literpreis von 18€ ordentlich an der Geldbörse zieht, bekommt man ein extrem gutes Bier geboten. Da es aber so komplex und schwer ist, eignet es sich auch wirklich nur für ruhige, besondere Momente und wenn man zudem auch noch in der Stimmung für so einen Brecher ist.

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Thema von Anders Norén